Herzlich Willkommen auf dem Humboldtblog!

 

 

Hier entsteht ein neuer Blog von Lehrer:innen und Schüler:innen über das Schulleben an der Humboldtschule Bremerhaven.

 


 

      Regeln der Humboldtschule

 

 

In der Humboldtschule in Bremerhaven gibt es Regeln für die Schüler:innen, die akzeptiert werden müssen.

 

 

Die folgenden Regeln lauten:


-keine Handys im Schulgebäude

-keine Mütze oder Cap im Schulgebäude

-kein Kaugummi kauen im Schulgebäude

-kein Essen und Trinken im Schulgebäude

-Abstand halten und Masken tragen wegen Corona

-Schüler:innen müssen sich gegenseitig respektieren

-andere Meinungen werden akzeptiert

-nach dem Klogang Hände waschen

-jede:r Schüler:innen hat das recht ungestört zu lernen

-jede:r Lehrer:innen hat das Recht ungestört zu unterrichten

 

Es wurde ein Logbuch (Hausaufgabenheft) für die Schüler:innen der Humboldtschule fertig gemacht mit dem Schullogo. Das Logbuch müssen wir immer dabei haben. In das Logbuch kommen Infos über die Eltern z.b Name, Handynummer und Adresse. Und natürlich werden Hausaufgaben da rein geschrieben und die Eltern können eine Entschuldigung für die Kinder schreiben, wenn sie z.b krank sind.

 

Wir als Schüler:innen finden die Regeln der Humboldtschule nicht so schlimm, wir können es verstehen, weil die Regeln sehr fair sind z.b wenn Handys im Schulgebäude erlaubt wären, würde niemand etwas lernen.

 

von Darlin und Narin

 

 

 

 

 

 


 

Praktikum in Coronazeiten

 

In unsrem Block geht es um, das Praktikum, welches in der Coronazeit von 26.04 bis 7.05.2021 stattfand. Die Humboldtschule war klug
und hat sich eine sehr gute Alternative ausgedacht.Weil es uns gefallen hat, möchten wir darüber etwas berichten:


Die Humboldtschule hat dafür gesorgt, dass der achte und der neunte Jahrgang ihr Praktikum an der Humboldtschule machen können, um uns
Praktikumerfahrung zu ermöglichen. Wir haben unsre Mitschüler über ihre Meinung zum Praktikum befragt und sie haben ihre Meinung dazu geäußert. Viele Befragte finden die Projektwoche gut, weil man aus verschieden Berufen etwas lernt und, weil man mehr Infos über die
einzelnen Berufe bekommt. In der ersten Woche gingen wir zu den Werkstatttagen, da haben wir uns über verschiedene Berufe
ausgetauscht. Wie zum Beispiel kochen, Friseur, Elektro, Metall , Pädagogik und Krankenpflege. In der zweiten Woche durften wir uns
ebenfalls über Berufe austauschen, dort haben wir Infos von Personen bekommen, die das Unternehmen leiten. Bevor wir
Infos bekommen haben, hatten wir die ersten paar Tage, einen Check you Test zur Selbsteinschätzung gemacht, wo wir herausfinden
konnten welcher Beruf zu uns passt. Viele Schüler haben Berufe bekommen, die sie nicht erwartet haben zum Beispiel Gärtner:in,
Altenpfleger:in oder Innenarchitekt:in. Hier sind die Aussagen von Schüler/innen über ihre Meinung zum Praktikum:


Die Aussage von Tima: Sie sagt, es ist gut, weil so können wir in Zukunft uns leichter für einen Job entscheiden.


Die Aussage von Nour: Sie findet das gut, weil man so Informationen zur verschiedenen Berufen bekommen hat.


Die Aussage von Laura lautet das ist sehr gut, weil man so ein bisschen Ablenkung von sozialen Netzwerken hat.

 

 von Heda , Reham , Laila

 


 

Interview mit Katharina Hildebrandt

(Luft- und Raumfahrtingenieurin beim DLR)

 

22.03.2021

 

Am Montag, 22.03.2021 hatte der G8-Kurs, Jahrgangsstufe 8, unter der Leitung von Herrn Block Besuch von der Expertin Katharina Hildebrandt. In der wöchentlichen Online-Unterrichtsstunde im Fach GGP war dies eine interessante Erfahrung für die 10 teilnehmenden Schüler_innen.

Zu ihrer Person: Katharina Hildebrandt machte im Jahre 2011 ihr Abitur am Niedersächsischen Internatsgymnasium Bad Bederkesa. Dort belegte sie die Leistungskurse Biologie, Physik und Englisch.

Von 2011 bis 2015 studierte sie Bionik an der Hochschule Bremen und beendete diesen Studiengang mit dem Bachelor of Science. Am New Jersey Institute of Technology unternahm Katharina ein Auslandssemester und war währenddessen als Praktikantin in einer Arbeitsgruppe tätig, die sich mit Schwarmintelligenz und Selbstorganisation bei Tieren beschäftigt. Sie führte dort Experimente mit Ameisenkolonien durch.

2015 bis 2018 belegte sie ein Produktionstechnik-Studium, in dem sie im Bereich der Luft- und Raumfahrt ihren Master of Science machte. Dabei nahm sie an Projekten der Aerodynamik und Elektromobilität (Bau eines Elektro-Rennfahrzeugs) teil. Nebenbei arbeitete sie in einem Institut für Konstruktion mit dem Thema „Offshore-Windkraftanlagen“.

Von 2018 bis 2019 war Katharina Hildebrandt Trainee bei der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in den Niederlanden und arbeitete im Advanced Concepts Team (ACT), dem Institut für Zukunftsprojekte, die über den gegenwärtigen Stand der Technik hinausreichen. Hier unterstützte sie zwei Projekte: zum einen der (aerodynamische) Entwurf von Mikrosonden zur Erforschung der Atmosphäre der Venus. Und zum anderen die Untersuchung von Diatomeen (Kieselalgen) als Vorbild zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Weltraum-Solargeneratoren.

Seit 2019 ist Katharina Hildebrandt als ISS Payload Operator (Betriebsingenieurin einer Experimentalanlage für die Durchführung biologischer Experimente an Bord der ISS (Internationale Raumstation)) beschäftigt und damit beim Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) in Köln angestellt. Während der Experimentdurchführung durch Astronaut_innen, steuert und überwacht sie die Experimentalanlage Biolab. Sie ist zuständig für die Vorbereitung der Experimente aus operationeller Sicht, wozu die Durchführung von Bodentests, die Erstellung der Handlungsanweisungen für Astronaut_innen sowie die technische Wartung der Bodenmodelle und der Experimentalanlage im Weltraum gehören.

Während der Onlineunterrichtsstunde hatten wir die Möglichkeit, Katharina Hildebrandt Fragen zu stellen. Hier eine kurze Übersicht zu den Fragen und ihrer Antworten:

Angesprochen auf die weiteren Aufgaben ihrer jetzigen Tätigkeit erzählte Katharina Hildebrandt uns, dass die Experimente, die später von Astronaut_innen im All umgesetzt werden, vorab von ihr im Labor durchgeführt werden. Sie schreibt Berichte und Protokolle über die Experimente und bespricht diese. Zurzeit nimmt Katharina hauptsächlich an Video Calls teil, da sie die meiste Zeit im Home-Office verbringt. Wenn sie im Kontrollraum sitzt, kann sie mit den Astronaut_innen kommunizieren und ihnen Kommandos geben.

Die meisten Experimente an denen sie beteiligt war dauerten zwischen 9 Tagen und zweieinhalb Monaten. Allerdings gab es z.B. auch das Schmelzofen-Experiment, in dem verschiedene Materialien zum Schmelzen gebracht wurden, welches manchmal nur 10 Sekunden Zeit einnahm.

Derzeit arbeitet sie an einem Experiment, in welchem der Sauerstoff-Verbrauch einer Blaualge im Inkubator untersucht wird. Das Ziel ist es, dadurch eine neue Möglichkeit der langfristigen Astronauten-Ernährung zu gewinnen. In einem anderen Projekt wird die Strahlung von Salmonellen in Höhe getestet.

Wir haben Katharina Hildebrandt gefragt, ob sie schon immer diesen Beruf ausüben wollte. Wenn sie gewusst hätte, dass dieser Beruf existiert und sie begeistern wird, hätte sie ihn sofort angestrebt. Heute ist sie froh, dass sich diese Karriere so ergeben hat.

Als wir sie gefragt haben, wie genau sie zu dem Beruf gekommen ist und warum sie ihn so gern ausübt, antwortete Katharina Hildebrandt, dass sie im ersten Studium viel mit biomechanischen Aspekten zu tun hatte, sich aber auch für technische interessierte. Sie entwickelte ein Interesse für die Luft- und Raumfahrt. Ihr Beruf macht sie glücklich, z.B. wenn ein Experiment gelingt. Durch die ausführliche Planung der auszuführenden Schritte ist es ein eher entspannter Beruf, aber manchmal unterlaufen einem auch Fehler und es kann stressig werden. Wenn z.B. etwas kaputt geht oder die Sicherheit der Astronaut_innen auf dem Spiel steht.

Auf die Frage, ob sie mal das Weltall besuchen möchte, antwortete sie mit ja, da es ziemlich cool wäre, die Erde von oben sehen zu können. Das Problem wäre aber der anstrengende Arbeitsalltag einer Astronautin, die sich zu Beginn eines Weltallbesuchs in eine gefährliche Rakete setzen und jeden Tag in Isolation klarkommen muss.

Der Arbeitstag von Astronaut_innen ist durch einen täglichen Stundenplan immer vorbestimmt. Häufig enthält er die Durchführung eines Experiments. Am Samstag ist Putztag und sonntags haben alle frei. Manchmal dürfen die Astronaut_innen auch im Anzug raus, und umherschweben (das wird aber tagelang vorher vorbereitet).

Weil Katharina Hildebrandt und ihre Kolleg_innen über Satelliten Funkkontakt zu den Astronaut_innen betreiben, kann es des Öfteren zu Abbrüchen der Verbindung kommen. Die Nachrichten werden über Fachsprache auf Englisch an die Astronaut_innen vermittelt, aber in ihrem Arbeitsumfeld auf der Erde verständigen sich viele auch auf Französisch und Deutsch.

Um Katharina Hildebrandts Beruf zu folgen oder einen ähnlichen Beruf ausführen zu können, kann man ein Studium in den folgenden Bereichen absolvieren: Luft- und Raumfahrt (kein vorausgesetzter Abischnitt notwendig), Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Biologie oder Physik.

Wahrscheinlich wird die ISS ab 2030 ein privates Unternehmen sein und soll eine Mondbasis aufbauen. Die USA planen einen Nachfolger der Raumstation, welche möglicherweise in Umlaufbahn des Mondes angebracht wird (zukünftiger Name: Lunar Gateway).

Für uns als Schüler_innen des G8-Kurses war dieses Interview eine außergewöhnliche Erfahrung! Wann hat man schon einmal die Möglichkeit, mit einer erfahrenen Ingenieurin über so ein spannendes Thema zu sprechen und von ihrem Arbeitsalltag zu hören? Vielen Dank für die tolle Gelegenheit!

- geschrieben von Louise Mehrtens (G8-Kurs)

 


 

Vorbereitungsklasse gewinnt Preis bei einem Bundeswettbewerb

Juli 2020

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat zu einem Schülerwettbewerb aufgerufen. Das Thema: Benimm dich doch!-Aber warum?

Das in Deutschland vieles anders ist, hatten die Schüler*innen bereits festgestellt.

Ein verbindliches Regelwerk an der Schule, die Tischmanieren oder das Aufhalten der Eingangstür, das Verhalten gegenüber älteren Menschen im Bus – es gibt kulturelle Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten. Danke, Bitte und Entschuldigung gelten nämlich überall auf der Welt, lautet eine der Botschaften des mit einfachen Mitteln überzeugend produzierten Videos. Den Kurzfilm erstellten die Schüler*innen mit ihrer Lehrerin Frau Müller-Hansen innerhalb von 8 Wochen und reichten ihn beim Bundeswettbewerb ein.

Die Freude war groß, als die Rückmeldung kam: "Ihr habt gewonnen". Die Jury honorierte das gelungene Video mit einem Preisgeld von 250€. Das Geld wurde dann für die Anschaffung von Grammatikbüchern verwendet.

Preisverleihung in der Aula

 

Die Humboldtschule ist übrigens die einzige weiterführende Schule im Land Bremen, die beim Bundeswettbewerb gewonnen hat.

 

Hier geht es zu einem Artikel der Stadt Bremerhaven über den Wettbewerb:

https://www.bremerhaven.de/de/juli-2020-auszeichnung-fuer-vorbereitungsklasse.104432.html

 

 

 

 

Impressum: Humboldtschule Bremerhaven, Schillerstraße 87, 27570 Bremerhaven V.i.S.d.P.: Ralf-Dieter Loell Webmaster: Manuel Casielles - Datenschutz ist uns wichtig! Alle Informationen kann man in der Datenschutzvereinbarung finden.